Musikwelt

Wie funktioniert eigentlich…..eine CD?

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Glaubt man Apple, sind CDs und DVDs out – die neuen Macbooks haben nämlich keinen Einzugsschlitz mehr für die so praktischen, runden Scheiben, die uns jahrelang begleitet haben. Und auch ich muss zugeben: CDs schwirren bei mir auch immer seltener durch die Gegend. Trotzdem waren gerade CDs in meiner Teeniezeit kaum aus meinem Alltag wegzudenken.

Schon damals habe ich mich immer gefragt: Wie kommt die Musik eigentlich auf so eine flache Scheibe? Und wie kommen die darauf gespeicherten Songs in unsere Lautsprecher?
Jetzt kenne ich die Antwort – jetzt, wo die CDs wohl so langsam aber sicher oldschool zu werden scheinen.

Pits and Lands

Eine CD ist ein optischer Speicher. Das bedeutet: Hier werden die unterschiedlichen Informationen grob gesagt verbildlicht und mittels Lasertechnologie später ausgelesen.
Aber von vorne: Eine CD besteht aus Polycarbonat, in das eine von innen nach außen verlaufende Rille eingeprägt wird. Wird eine (nicht wieder beschreibbare) CD industriell gefertigt, werden die einzelnen Informationen schon während der Produktion in das Polycarbonat eingeprägt. Die Rille enthält viele kleine, unterschiedlich tiefe Vertiefungen – die Pits. Der Platz zwischen den einzelnen Pits, an denen die Rille keine Vertiefungen enthält, wird Land genannt.
Im Anschluss hieran wird eine reflektierende Aluschicht aufgetragen.

Die Informationen wären jetzt also schon einmal auf der CD – aber wie werden sie wieder ausgelesen?

Eine CD (oder DVD) wird von unten gelesen. Ein Laser tastet die CD von der Unterseite her ab und erkennt durch die hierbei entstehenden Reflexionen und deren Intensität, wo auf der CD Pits und wo die einzelnen Lands sind.
Diese verschiedenen Informationen über die zurückkommende Lichtenergie wird dann innerhalb kürzester Zeit in einen Binärcode (sprich in Einsen und Nullen) umgewandelt. Das Ganze wird anschließend in analoge Tonsignale umgewandelt und verstärkt. Vom Grundprinzip her eigentlich ganz einfach und genial.
 
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Die 4 Schritte einer CD-Produktion

  1. Informationsaufbereitung
  2. Pre-Mastering
  3. Mastering
  4. Auflagenproduktion

Die klassische CD funktioniert also, obwohl sie Musik enthält, über ein optisches Prinzip. Eigentlich ganz witzig.

3 thoughts on “Wie funktioniert eigentlich…..eine CD?

  1. Guten Morgen – wie eine CD/DVD funktioniert habe ich zwar grob gewusst, aber so im Detail nicht – Danke für die Info

    Ob das Medium “out” ist, werden wir sehen, da auch die Schallplatte schon oft totgesagt wurde und nun den dritten Frühling erlebt.

    Die Zukunft des Musikspeichers an sich? Nur noch online oder die Nachfolger von MP3 und Co?

    Wobei angeblich eine CD Daten nur 30 Jahre speicher kann – muss mal kramen – meine erste Silberscheibe datiert aus dem Jahre 1986 von George Harrison und müsste demnach noch knapp 1,5 Jahre abspielbar sein.

    Zu Deinen Bildern sage ich mal nichts, sonst falls ich hier auf… 🙂 !

    LG

    Maccabros

  2. Das wusst ich sogar alles schon. Gleich im ersten Lehrjahr der Ausbildung gelernt. Aber trotzdem sehr interessant weil das die meisten eben echt nicht wissen!
    Deine Bilder sind wieder sehr hübsch! Ich find deine Haare grad einfach soooo hübsch! Und die Hose gefällt mir auch voll gut 🙂 Hab ne schöne Woche!

  3. Also CD’s sind selbst heute nich nicht wegzudenken. Bei mir jedenfalls nicht. Im Auto haben wir keinen USB-Eingang und ziemlich viele Bilder und Daten sind auch noch auf CD’s festgehalten. Aber gerade letzteres wird jetzt bald durch eine externe Festplatte ersetzt. Das ist einfach langfristig besser!!
    Und wo wir schon bei MacBook sind.. Ich hätte so gern eins 🙁 Aber die Dinger kann man sich ja nicht mal gebraucht leisten! Eine kleine Schweinerei ist das.

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