Kolumne, Lifestyle

Wenn du nicht auf dich achtest – wer soll es dann sonst tun? 

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Lange habe ich nichts mehr von mir hören lassen. Viele Dinge mussten in der letzten Zeit erledigt werden – und um wirklich alles einigermaßen entspannt schaffen zu können, hätte ich mir sehr gern von Hermine ihren Zeitumkehrer ausgeliehen.
Der Tag hat eben nur 24 Stunden – und wenn ein riesiger Berg Arbeit kombiniert mit einigen Kannst-du-mal-eben?s vor einem steht, gehen die verdammt schnell um.
Ich gehöre zu denjenigen, die dann ganz schnell unter Stress stehen, weil ich versuche, die ganzen offenen Baustellen so schnell es geht wieder wegzubekommen.
Je länger so eine Stressphase dauert, desto schlechter ist das für die Gesundheit, denn irgendwann klappt der Körper unter der Dauerbelastung zusammen. So weit ist es zwar bei mir glücklicherweise noch nicht gekommen, aber ich habe gemerkt, dass ich in den vergangenen Monaten und Jahren, gerade wenn zu viel zu tun war, viel zu nachlässig mit meinem Körper umgegangen bin. Das musste sich ändern.
Wir haben nur diesen einen Körper. Und trotzdem behandeln wir ihn viel zu oft nicht gut: Wir rauchen, trinken und essen viel zu viel Fett und Zucker, dafür aber viel zu wenig Obst und Gemüse. Wir schlafen zu wenig, arbeiten zu viel und verbringen unsere wertvolle Freizeit viel zu oft mit sinnlosen Tätigkeiten.
 
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Ich habe mich dazu entschieden, das zukünftig sein zu lassen und meinen Körper nicht länger zu malträtieren. Gut: Ich rauche nicht und meide die gängigen Fastfoodriesen, habe dafür aber zu viel gearbeitet und zu wenig geschlafen. Nach Feierabend oder am Wochenende war ich dann so geschlaucht, dass ich diese wertvolle Zeit fast nur noch mit sinnlosem Nichtstun verplempert habe.
Seit ein paar Wochen ist das anders: Ich gehe wieder regelmäßig zum Sport, koche öfter als sonst, achte noch mehr auf meine Ernährung, schlafe wieder 8 Stunden täglich und vor allem: Kannst du mal eben? wird immer öfter mit einem klaren, eindeutigen Nein beantwortet. Mein Körper dankt es mir, indem ich mich einfach deutlich wohler in meiner Haut fühle. Ich habe viel mehr Energie als vorher und bin wieder deutlich unternehmungslustiger – und vor allem habe ich gelernt, mehr auf die Signale meines Körpers zu achten und diese auch ernst zu nehmen. Denn: Wenn ich nicht selbst auf ihn achte – wer soll es dann sonst tun?

5 thoughts on “Wenn du nicht auf dich achtest – wer soll es dann sonst tun? 

  1. Du hast Recht – wir sollten viele mehr auf uns achten und ab und zu auch mal an uns SELBER denken, den wir leben nur einmal –

    take good care of you –

    schön Dich mal wieder zu lesen…

    GLG

    Maccabros

  2. Ich weiß genau was du meinst, liebe Tina! Bei mir ging es in der letzten Zeit auch ziemlich drunter und drüber und ich bin auch noch nicht ganz raus aus der Umbruchphase.. aber dafür muss man sich ja auch nicht rechtfertigen. Das ist unser Körper und wir müssen schauen, dass wir ihn gut behandeln, sonst gibt er einfach irgendwann nach. Da ist eine Pause immer mal angebracht!

    Schön mal wieder was von die zu lesen! Fühl dich gedrückt ♥

  3. Ich hoffe es war nichts nachhaltiges was dich hat pausieren lassen.
    Nimm dir für alles die Zeit die es braucht, um gut zu werden!

    Liebste grüße

  4. Guter Post. Mich hat es vor kurzem auch ausgeknockt gehabt und obwohl ich jetzt wieder gesund bin, ist mein Leben leider immer noch nicht so auf Vordermann gebracht, wie ich es gern hätte…das schlaucht leider weiterhin irgendwie.
    Ich finde es auch schade, dass man die Gesundheit immer hinten an stellt aber leider bin ich da auch nicht anders..ganz schön schwer das Ganze..hm

    Liebe Grüße! 🙂

    PS :Wer macht eigentlich immer deine Fotos, die du so den Posts hinzufügst? Die sind immer voll schön!

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