Events

Konzertbericht: Ärztival Köln

Vergangenen Samstag war es endlich soweit: Die Ärzte live standen an!

Die Karten hatten wir bereits letztes Jahr schon gekauft – daher war die Vorfreude auf BelaFarinRod natürlich ungemein groß. Seit meinem 15. Lebensjahr höre ich nun schon Die Ärzte – und tatsächlich würde ich sagen, dass diese Band damals für mich quasi den Einstieg in die Punk-Ska- und Rockmusik, der ich bis heute noch sehr eng verbunden bin, darstellte. Dementsprechend oft liefen Ärztesongs bei mir rauf und runter – und so einige Konzertbesuche habe ich auch schon auf dem Buckel.

So machten wir uns am Samstag voller Vorfreude auf Richtung Köln. Obwohl wir erst gegen 17:00Uhr vor Ort waren, ergatterten wir noch ein Bändchen für die 2. Welle und kämpften uns dort bis knapp hinter die Absperrgitter vor – wirklich kein schlechter Platz wenn man bedenkt, dass wir erst eine halbe Stunde vor Beginn da waren.IMG_1090IMG_1091

Ein normales Konzert war nicht genug: das Konzert am Samstag war das erste der sog. Ärztivals. Hier spielen neben Die Ärzte selbst einige von ihnen ausgewählte Lieblingsbands ein eigenes kleines Festival. Somit wurden sie von gleich drei Bands unterstützt: The Damned, Triggerfinger und LaBrassBanda. Vor allem letztere haben wirklich eine riesen Stimmung verbreitet das Stadion gerockt! Absolut hörenswert! – obwohl ich nur einen unerheblichen Bruchteil der schnellen, bayrischen Texte verstanden habe. Als eine Freundin von mir dann noch sagte, dass die Jungs nur ganz knapp beim Vorentscheid zum Eurovision Song Contest aufgrund der geringen Punktzahl der Jury gegen Cascada verloren hatten, konnte ich es nicht glauben. Versteh einer mal diese Jury. Wären die für Deutschland angetreten, hätte ich mir den Wettbewerb vielleicht sogar ja doch angeschaut.

IMG_1144

Von LaBrassBanda so richtig in Stimmung gebracht, kamen dann auch Die Ärzte endlich auf die Bühne und gestalteten 2 1/2 Stunden lang einen rockigen Abend mit einer guten Mischung aus alten und neuen Songs, Sprüchen und Effekten, wie beispielsweise dem Feuerwerk aus Gitarre und Bass in der Form von Sylt. Der Abend war richtig toll und hat (da es ja dieses Jahr mit Rock am Ring leider nicht geklappt hat) für mich die Festival- und OpenAir-Saison gebührend eingeläutet.

Wer also bei den kommenden Ärztivals am Start ist, darf sich freuen: es wird bestimmt genial.

12 thoughts on “Konzertbericht: Ärztival Köln”

  1. Ich war letztes Jahr am Elbufer in Dresden bei einem Konzert. Es war einfach traumhaft 🙂 Immer wieder gern!

  2. Oh das klingt so toll und es freut mich, dass es geil war und irh viel spaß hattet!
    Und vor allem, dass ihr noch so nen guten Platz ergattern konntet! Sau gut 🙂
    Dacht grad noch mir sagt der Name der Band was und ja nachdem ich weiter gelesen hatte wars mir klar…war sehr schade, dass dies nicht geschafft hatten. bessere chancen wie cascada hätten sie sicher gehabt!

  3. …. ahh der letzte Satz! :-))

    Ich habe mich die ganze Zeit während ich deinen Artikel gelesen habe, ob du nicht auf Festivals gehst? Das müsste doch genau deine Welt sein?! Ich würde mir echt gerne mal einen ungefilterten Bericht von dir wünschen wie es auf einem Festival so abgeht: mit Schlamm und Regen, Party und verrückten Leuten, Dixiklos und Zelten. 🙂 ! welche Events sind denn demnächst geplant?

    Alles Liebe

  4. Hey 🙂
    Klasse Bericht 😀
    Ich bin am Samstag in Berlin dabei, freu mich auch schon sehr. Seh sie dann das 3. Mal. 🙂
    Aber sag mal, was hat es mit den Bändchen auf sich?

    1. hey – danke =)
      die Bändchen sind für die unterschiedlichen Wellen. Wer so ein Bändchen noch am Eingang bekommt darf vor den 1. oder eben 2. Wellenbrecher (je nach Farbe) und wird auch später von der Security wieder dort reingelassen. Wer kein Bändchen bekommt muss leider nach hinten in den Zuschauerraum.
      Ich wünsche dir ganz viel Spaß in Berlin – das wird sicher großartig!
      Lg

  5. Die Ärzte sind schon klasse!
    Über LaBrasBanda habe ich in einem Zeitungsartikel gelesen, das die Band wohl ganz “froh” war beim Songcontest rausgeflogen zu sein. Da die Band aus sehr guten Musikern besteht (viele haben eine klassische Musikausbildung und auch andere Projekte) bestehen sie darauf Life zu spielen. (Das wäre beim Songcontest nicht der Fall gewesen, weswegen sich ein derartiger Auftritt mit der Band Philosophy geschnitten hätte.
    lg
    Stephan

Leave a Reply