Kolumne Lifestyle

Inspiration und wo man sie findet

_MG_142901

“Die Inspiration ist ein solcher Besucher, der nicht immer bei der ersten Einladung erscheint.”

(Peter Iljitsch Tschaikowsky)
 
Der erste Monat von 2015 ist schon fast vorbei und ich komme erst jetzt dazu wieder einen Post online zu stellen…Ich mag die kalte Jahreszeit eh nicht und gerade für Blogger ist der Winter wohl eine echte Herausforderung. Nicht nur, weil es in der Regel ziemlich kalt ist, sondern auch, weil es verdammt früh dunkel wird. Eine tendenziell eher schlechte Voraussetzung fürs Fotografieren. Ich wäre manchmal gern so super organisiert wie andere Blogger, die sich an einem Wochenende einen ganzen Koffer an Klamotten schnappen und quasi einfach auf Vorrat knipsen können…nur: Nicht immer kommen einem die passenden Ideen dazu.
Inspiration lässt sich nicht erzwingen. Das haben wir wohl schon alle festgestellt. Und da Murphys Gesetz durchaus seine Berechtigung hat, tauchen die besten Ideen immer dann auf, wenn man gerade viel zu tun und nichts zum Schreiben dabei hat. Sitzt man hingegen rastlos vor dem Schreibtisch und wartet auf die zündende Idee, passiert: Nichts. Wie man solche Blockaden lösen kann, habe ich hier schon einmal erzählt. Aber wo hole ich mir Anregungen für zukünftige Projekte?

  1. Notizen
  2. Es mag vielleicht ein wenig altmodisch klingen, aber: Schon seit ein paar Jahren schleppe ich immer ein kleines Notizbuch mit mir herum, in das alle plötzlichen Geistesblitze, mit denen ich allerdings noch nichts anfangen kann, hineinkommen. Bei einer kreativen Blockade kommt dann genau dieses Buch zum Einsatz – und meistens ist etwas brauchbares dabei.
    Für diejenigen, die keine Lust haben ein kleines Buch mit sich herumzutragen, reicht auch die Notizfunktion im Handy.

  3. Natur
  4. Es mag vielleicht abgedroschen klingen, aber: Die Natur ist eine tolle Inspirationsquelle. Warum? Weil einmal vom Schreibtisch wegzukommen, frische Luft zu tanken und ein wenig zu entspannen nie verkehrt ist. Bei einem kleinen Spaziergang durch den Park lassen sich u.U. viele neue Dinge entdecken, die man beim ständigen Starren auf ein und dieselbe Wand garantiert nicht gesehen hätte.
    Es kommt nicht selten vor, dass ich beim Fotografieren eine Location nur grob festlege. Wie das Bild hinterher genau aussieht, entscheidet sich meist erst relativ spontan vor Ort.

  5. Instagram, Pinterest und Co
  6. Ich liebe soziale Fotonetzwerke wie Instagram und konnte mich nun auch nicht länger gegen einen Account bei Pinterest wehren. Hier kann man sich durch eine Vielzahl toller Bilder und Ideen wühlen und so viele neue Anregungen finden. Die Arbeiten anderer Personen anzuschauen und sich davon inspirieren zu lassen, finde ich, solange man diese Arbeiten dann nicht 1:1 kopiert, sondern trotzdem etwas Eigenes schafft, völlig in Ordnung.

  7. Musik
  8. Im Gegensatz zu vielen anderen habe ich kein Problem damit, bei der Suche nach Ideen Musik zu hören. Wahrscheinlich weil ich zu den Menschen gehöre, die sich bei völliger Stille nicht so richtig wohl fühlen. Arbeit in der Unibibliothek? Bitte nur mit Kopfhörern und Musik.
    Allerdings heißt es auch bei der Musik: Aufpassen, dass man sich nur Inspiration holt und nicht einfach die Ideen anderer abkupfert.

5 thoughts on “Inspiration und wo man sie findet”

  1. Also zu Punkt 4 muss ich ja hoffentlich nicht viel sagen. Das ist für mich die größte Inspirationsquelle. Notizblock ist ebenfalls immer dabei und Instagram ja sowieso auch 😛 Und ich bin wirklich froh, dass ich diesen Drang rauszugehen in meinen Teeny-Jahren nicht verloren hab. Die Natur kann einfach so schön sein und halt auch inspirierend. Du hast vollkommen Recht!

    Ich bekomme auch oft bei Freunden inspiration. Und oft ist es auch toll dann Sachen zusammen zu machen, zu gestalten, sie zu besprechen oder sich einfach ein bisschen Hilfe zu holen 🙂

    Schön dass du wieder da bist! 🙂 Und das Bild aus Hamburg ist auch super schön! Das nächste Mal sagste Bescheid und wir trinken ein Käffchen zusammen! 😛

    Fühl dich gedrückt!

  2. Juhu, hab mich schon gewundert weil ich nix mehr von die gesehn hab. Toller Beitrag meine Liebe! Also ich find diese Jahrezeit ja auch echt tödlich für Blogger. Ich bin da grad momentan echt überfordert, weils zeitlich einfach so krass eng ist. Unter der Woche bin ich mit so viel beschäftigt, dass ichs nicht pack mir Outfits zu überlegen. Samstags muss ich meistens morgens erstmal vom Freund heimfahren und putzen und nach dem Putzen gehts direkt weiter unter die Dusche, fertig machen, Outfit auf die Schnelle raussuchen und zur Schwester. Da ist so ein Gehetze, dass es um die Jahrezeit echt kaum noch Spaß macht. Und dann passiert es echt oft, dass mir die Bilder oder der Look nicht gefallen, weil ich unentspannt bin oder es einfach auf die Schnelle doch nich so dolle aussah. Jetzt hab ich mir halt ne Tageslichtlampe (naja, nicht ganz, sollte es sein, aber sie hat Grünstich) gekauft damit ich über Winter wenigstens was im Beautybereich machen kann. Da geht dann auch noch nachts um 10.
    Punkt Nummer 1 ist daher für mich echt wichtig. Ohne Notizen bin ich vollkommen aufgeschmissen! Und auch bei Punkt Nummer 2 bin ich voll bei dir! Gerade im Winter sind wir eh immer ein bisschen depressiv und so gar nicht kreativ. Und wenn man dann mal den Arsch hoch bekommt, sich warm anzieht und abschalten kann, dann sprudelt es an Ideen! Okay ich geb dir in allen Punkten recht 😀 Und ja, gerade bei Instagram gibt es einige 1:1 Kopien, find ich schade, denn das ist dann auch kein Inspirieren mehr!

  3. Musik muss immer sein! 🙂 Ich finde das Bild von dir total schön, also irgendwie hast du den Winter ja doch ausgetrickst. Ich bin ganz froh, dass es in meinem Blog nicht ständig Bilder von mir gibt, sonst hätte ich das Problem zurzeit mit Sicherheit auch…

  4. Hey, tolle Inspirationstipps.

    Bei mir sieht es am Anfang des Jahres auch immer etwas mau aus mit der Inspiration. Ich versuche mich dann immer mit einem Tipp aus dem Buch “Das Leben und das Schreiben” von Stephen King zu motivieren.

    Dort steht Sinngemäß:”Auf Inspiration warten bringt nichts. Hinsetzen und schreiben!”

    Im Buch ist es etwas poetischer ausgedrückt, aber ich teile die Meinung.
    Durch Aktionen, also schreiben, fotografieren ect. kann ich meine Blockaden leichter überwinden, als durch nachdenken. Oft werden die Texte und Fotos, die ich so produziere zwar nicht “perfekt”, (bzw. bleiben in der digitalen Schublade “muss überarbeitete werden” hängen, aber die Blockade ist dann meistens weg.

    Beste Grüße

  5. Inspiration finden wir immer – sei es draußen, mit Musik, von einem Buch, von einem Ereignis oder einfach von dem, was uns bewegt…

    darüber hinaus – Music is the key…

    LG

    Maccabros

Leave a Reply