Gesundheit und Fitness Lifestyle

Fit in den Sommer: Der ideale Start in den Tag

Endlich ist es soweit: Die schmuddeligen Wintertage verschwinden so langsam aber sicher und machen Platz für sonnige Tage. Sobald die Tage endlich wieder länger werden und die Sonne scheint, werde ich aus dem winterlichen Cocooning-Modus herausgezogen und entdecke meinen Tatendrang. Damit ich auch gesund und fit in die Sommer- und Strandsaison starten kann, nutze ich meine durch die Sonne neu gewonnene Motivation zum einen, um wieder draußen an der frischen Luft zu sein und z.B. Laufen oder Longboarden zu gehen und zum anderen aber auch, um neue Gewohnheiten zu etablieren.
 
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Yoga

Yoga ist einer der besten Wege, um entspannt in den Tag zu starten, da es sich hierbei um eine Sportart handelt, die neben der physischen Anstrengung (wer einmal einen Yogakurs besucht hat wird wissen, dass man hier entgegen der landläufigen Meinung nicht nur faul auf einer Matte herumliegt) auch den Geist im Fokus hat. Yoga hilft mir dabei Stress abzubauen und ruhiger und entspannter zu werden. Ruhig und entspannt in den Arbeitstag zu starten – das ist ein Ziel, das sich lohnt, finde ich. An kalten, dunklen Wintermonaten fiel es mir mehr als schwer noch eine halbe Stunde früher aufzustehen, um vor Dusche und Frühstück noch ein paar Yogaübungen zu machen. Jetzt im Frühjahr werde ich allerdings versuchen, mich etwas früher aus den Federn zu bewegen.

Das richtige Frühstück

Richtig und vernünftig zu frühstücken ist mir sehr wichtig, denn eine ausgewogene und gesunde Ernährung beginnt genau hier. Ohne etwas zu essen morgens aus dem Haus zu gehen ist für mich keine Option. Warum es so wichtig ist regelmäßig zu frühstücken, um gesund und fit zu bleiben? Ganz einfach: Das Frühstück ist die erste Mahlzeit des Tages – da wir vorher (im Idealfall) ca. 7-8 Stunden geschlafen haben, hat der Körper in dieser Zeit keine Nahrung bekommen – nicht unbedingt die beste Voraussetzung, um jetzt bis zur Mittagspause gute Leistungen zu vollbringen. Wenn ich morgens nichts esse, meldet sich mein Magen am Vormittag sehr deutlich und fordert die für ihn so wichtige Energie ein. Diese Energie gebe ich ihm gerne – denn fit und gesund zu sein bedeutet für mich nicht weniger zu essen, sondern mehr vom Richtigen. Sprich: Fastfood, Fertigprodukten, Geschmacksverstärkern und Co den Rücken zu kehren und stattdessen gesund und ausgewogen zu essen – das aber in ausreichender Menge.
Einer meiner Frühstückslieblinge ist ein Haferbrei, den ich tatsächlich auch früher schon oft von meiner Mama zum Frühstück gekocht bekommen habe. Mittlerweile hat der Haferbrei (häufig trendy als Oatmeal bezeichnet) einen Siegeszug durch die Frühstückslandschaft angetreten.

Die Vorteile

Bringt eine Portion Haferbrei zum Frühstück denn jetzt was? Ganz klar ja, denn Haferbrei versorgt einen mit vielen wichtigen Nährstoffen. Hafer enthält eine gute Portion Eisen, viel Eiweiß, das beim Muskelaufbau hilft sowie viele verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. Haferbrei besitzt viele Kohlenhydrate, allerdings sind die in meinen Augen sogar nötig, weil der Körper Energie braucht, die er auch irgendwo herbekommen muss. Zusätzlich haben die vielen Kohlenhydrate und Ballaststoffe auch den Vorteil, dass man entsprechend lange satt bleibt und so gut den Vormittag bis zur Mittagspause etwas leisten kann ohne Hunger zu bekommen.
 
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Das Grundrezept

Viele Supermärkte haben den Oatmeal-Trend schon erkannt und bieten Haferbrei in verschiedensten Geschmacksrichtungen auch als Instantprodukt an. Davon würde ich allerdings abraten, da diese Produkte im Vergleich doch relativ teuer sind und/oder teilweise auch ziemlich viel Zucker beinhalten – und damit genau das, was man ja eigentlich nicht haben will.
Ich bevorzuge daher die DIY-Variante, die, wie ich finde, auch relativ schnell geht und sich schon abends super vorbereiten lässt. Die Zutaten hierfür sind relativ überschaubar, man braucht nämlich nur: Haferflocken und etwas Milch oder Wasser – Haferbrei ist somit auch für Veganer perfekt geeignet.
Für 1-2 Portionen braucht man:

  1. 100g Haferflocken
  2. Ob kernig oder doch lieber zart ist Geschmacksache. Wer den Brei etwas fester haben möchte, sollte zur kernigen Variante greifen, wer lieber eine etwas weichere Konsistenz haben möchte, sollte die feine Variante wählen.

  3. 300mL Milch (oder eben Wasser)
  4. Welche Milch man verwendet, ist auch reine Geschmacksache – neben der Kuhmilch sind auch Mandel-, Sojamilch und Co denkbar. Wer auch hierauf verzichten möchte, kann genau so gut Wasser nehmen.

  5. 1 Päckchen Vanillinzucker
  6. Wer es ganz gesund haben will, kann den Zucker natürlich auch weglassen und erst später nach Bedarf mit etwas Honig oder Agavendicksaft nachsüßen.

Alle Zutaten miteinander vermischen und in einem Topf kurz aufkochen und ca. 10-15 Minuten köcheln lassen bis sich ein Brei daraus entwickelt hat. Dann ist der Porrdige schon fertig und kann in eine Schüssel gefüllt werden. Kleiner Tipp: Sollte der Brei etwas zu fest werden, einfach noch ein wenig Milch oder Wasser dazugeben.

Das Topping

Wer seinen Haferbrei nicht pur essen möchte, hat jetzt zahlreiche Möglichkeiten, um ihn noch ein wenig zu pumpen. Für Schokoladenfans eignet es sich zum Beispiel, den Brei mit ein wenig Kakaopulver zu vermischen, aber auch mit Zimt schmeckt der Haferbrei sehr gut.
Da ich ein Fan von Früchten bin, schneide ich sehr oft noch zusätzlich einige Früchte klein. In diesem Fall habe ich mich für eine Mango, ein paar Heidelbeeren, Erdbeeren und Kokoschips entschieden. Bananen und Kiwis verwende ich auch sehr gern. Wenn noch ein paar Früchte übrig bleiben (das ist bei der Mango gerne mal der Fall), mixe ich den Rest einfach zu einem leckeren Smoothie zusammen.
Wie startet ihr in den Tag? Versucht ihr auch, morgens mit etwas Sport zu starten? Und wie sieht für euch das perfekte Frühstück aus?
 
Bildquelle Yoga: Dingzeyu Li via www.unsplash.com

10 thoughts on “Fit in den Sommer: Der ideale Start in den Tag”

  1. Hi Tina 🙂

    Oh, Haferbrei habe ich auch schon als Kind immer gerne gegessen. Während meiner Therapie habe ich ihn wieder für mich entdeckt 🙂 Dort habe ich ihn immer besonders gerne mit Früchten und Joghurt getoppt 🙂
    Da es momentan mit meiner Ernährung nicht so besonders vorbildhaft läuft, esse ich auch sehr selten etwas zum Frühstück. Ich glaube, ich muss mir da wieder eine Routine angewöhnen.

    Liebste Grüße und einen schönen Sonntag
    Lisa

  2. Hey Tina, danke für Deine Worte. Ja, 800 km sind schon wirklich weit. Aber ich denke ich werde das meistern. Das hoffe ich zumindest.

    Ich mag keinen Haferbrei. Aber die Früchte sind immer toll=)

    Neri

  3. Haferbrei ist mein absoluter Favorit, neben Pancakes an den Sonntagen versteht sich 😉 Ein gutes Frühstück ist mir schon immer unglaublich wichtig. Ich muss es nicht zwingend direkt nach dem Aufstehen haben, aber spätestens 2-3 Stunden danach 🙂
    Liebe Grüße
    Jenny

  4. Meine Güte, ich hab so ewig keine Blogs mehr gelesen

    Ich wollte mir schon so oft ein gutes Frühstück angewöhnen, aber es klappt einfach nicht. Wenn ich um 8 oder um 9 Uhr aufstehe, habe ich einfach keinen Hunger und wenn ich trotzdem versuche etwas kleines, wie Obst, zu essen, wird mir trotzdem schlecht 🙁 Voll blöd.

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende! 🙂

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