Eigenes & DIY Lifestyle

Experiment: Minimalismus Challenge

Es ist kein Geheimnis mehr: Wir leben im Überfluss und haben unglaublich viele Dinge zuhause rumfliegen, die wir eigentlich nicht wirklich brauchen. Der Vorratsschrank bietet so viel, dass wir uns 3 Wochen davon ernähren könnten ohne einkaufen gehen zu müssen, der Kleiderschrank platzt aus allen Nähten und hier und da steht ein bisschen Schnickschnack rum. Doch nicht nur was materielle Dinge betrifft haben wir deutlich mehr als wir brauchen: Die Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft fordert immer öfter ihren Tribut. Internet, Smartphone und Co sind natürlich eine große Hilfe in unserem Alltag und haben viele Vorteile, setzen uns aber eben auch unter Druck. Den Druck permanent erreichbar zu sein und funktionieren zu müssen – und die Angst etwas zu verpassen, weshalb es vielen schon super schwer fällt das Telefon für ein paar Stunden einfach auszuschalten und sich auf eine einzige Sache zu konzentrieren ohne nebenbei mal eben kurz Facebook, E-Mails und Co zu checken. 

Ich bin da keine Ausnahme. Zwar habe ich kein Problem damit, mein Handy auch mal in der Tasche zu lassen, aber der eine oder andere Ausflug in die analoge Welt könnte mir dennoch nicht schaden. Darüber hinaus habe auch ich jede Menge Schnickschnack, den ich nicht wirklich brauche und täte gut daran, einmal ordentlich auszumisten. 
Schon vor einigen Tagen bin ich durch diesen Post von Maddie auf die Minimalismus Challenge gestoßen, die wir gerufen kam und habe beschlossen, es doch mal zu versuchen und davon zu berichten. Es gibt allerdings schon vor Beginn des Experiments einen ersten Haken: Da das Internet (vor allem in Form von E-Mails) ein fester Bestandteil meines Arbeitsalltags ist, muss ich mir die Reihenfolge und einzelnen Tage ein bisschen zusammenbasteln. Ich werde also nicht alle 30 Challengetage in der “richtigen” Reihenfolge an 30 direkt aufeinander folgenden Tagen durchführen können, was aber hoffentlich nichts am Ergebnis und dem Effekt der Challenge ändert.
Einen Punkt der Challenge, meine Ziele für 2016 zu definieren, habe ich sogar schon hier abgearbeitet – fehlen also noch 29.
Was ich mir vor allem von der Challenge verspreche ist nicht nur eine Entschleunigung meines Alltags, sondern auch, dass mir bewusst wird, wie viel Lebenszeit ich letztendlich doch (und ich glaube es ist deutlich mehr als ich es jetzt vermute) in Internet, Social Media und Co investiere – und ob es das wirklich wert ist. 

 
Titelbild von Bench Accounting via www.unsplash.com

10 thoughts on “Experiment: Minimalismus Challenge”

  1. Ich bin gespannt wie Du dich schlagen wirst, denn ich finde die CHallenge ganz interessant. Ich selbst beschäftige mich schon seit dem letzten Jahr mit dem ausmisten meines Lebens, alles etwas zu minimalisieren und eben auch so zu leben. Fühlt sich fabelhaft an! Wirklich 🙂 ABer, berichte unbedingt wie es Dir ergeht. Für mich währe diese Challenge nämlich rigendwie noch nichts …

    Bisous aus Berlin, deine Patricia
    THEVOGUEVOYAGE by Patricia Sophie

  2. oh ich mag Maddie auch so gern!
    ich würde auch gern minimalistischer wohnen, aber das beißt sich ein bisschen mit meinem messie-gen..

    zu der challenge an sich – hui klingt schon ein wenig hart 😀 ich glaube, bevor ich mein leben minimalistischer gestalte, muss ich mein Umfeld ausmisten…sonst bin ich konstant abgelenkt.

    Liebste Grüße!

  3. Seinen Alltag zu Entschleunigung und danach zu optimieren ist ein gutes Ziel.
    Wenn man es schafft etwas “Hektik” rauszunehmen ist das eine gute Sache.
    Artikel zu Challenges und die gemachten Erfahrungen lese ich auch gerne.
    Ich selber bin immer skeptisch ob Challanges wie z.B. die Minimalismus Challenge eine längerfristige Verbesserung bewirken können. Ich vergleiche das immer mit Diäten. Das Problem ist nach dem Projekt nicht wieder in den Alltagstrott zu verfallen
    Deswegen versuche ich immer ein oder zwei Sachen bewusst (und dafür längerfristig) zu ändern.
    (eine 30 Punkte Challenge wäre mir zu stressig 🙂
    Ich bin jedenfalls gespannt mehr von der Challenge zu hören.
    LG
    Stephan

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