Lifestyle

Es muss nicht immer alles neu sein

Man hat nicht zu wenig Platz, sondern einfach zu viel Kram
Jeder kennt es: Man sieht etwas, kauft es – und benutzt es nach dem Kauf nur sehr selten. Obwohl ich jemand bin, der versucht sein Konsumverhalten zu hinterfragen und sich vor jedem Neukauf zu fragen, ob ich das eigentlich wirklich brauche, stapeln sich bei mir immer mal wieder kaum genutzte Gegenstände und Kleidungsstücke, die sich im Nachhinein als Fehlkauf herausgestellt haben oder an denen ich mich schlicht und ergreifend sattgesehen habe (der Geschmack eines Menschen ändert sich eben mit der Zeit).
Bei der letzten Aufräumaktion meines Kleiderschranks füllten sich ganze 2 Umzugskartons relativ schnell mit den verschiedensten Stücken, die ich einfach zu selten getragen hatte und/oder nicht mehr tragen wollte. Die Frage ist nur: Wohin damit? Denn viele der Kleidungsstücke waren noch in einem absolut einwandfreien Zustand – und daher viel zu schade, um sie als Putzlappen zu verwenden oder sogar wegzuwerfen.
 
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Ich entschied mich dazu, einen Teil der Kleidung zu spenden und mit dem Rest mein Glück auf einem Flohmarkt zu versuchen – einige Teile werde ich auch beim Mädchenflohmarkt hochladen. Auch wenn man nicht immer die Summe bekommt, die man selbst für seine ehemaligen Lieblingsstücke oder Fehlkäufe im Kopf hat, finde ich es immer wieder schön, wenn andere Menschen an meinen aussortierten Dingen Freude haben. Erst beim letzten Flohmarkt hatte sich ein Mädchen so sehr über ein Hemd gefreut, dass ich den ganzen Tag mit einem Lächeln im Gesicht herumlief. Und auch finanziell hatte es sich gelohnt.
 
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Und auch wenn man selbst nichts auszumisten hat, macht ein Flohmarktbesuch Sinn. So habe ich vor Kurzem diesen Jumpsuit und diese Levi’s Jeansjacke für einen sehr schmalen Taler gekauft – und bin absolut begeistert. Beide Teile wurden von der Vorbesitzerin kaum getragen und sind daher absolut neuwertig. Neu hätte ich dafür allerdings in etwa das Dreifache bezahlen müssen.
Auch Bücher und so einige Technikartikel bekommt man auch immer mal wieder in einem sehr guten Zustand zu einem kleinen Preis. Gerade Bücher werden oft nur einmal gelesen und landen danach wieder im Regal. Und das Beste daran: Wer Dinge gebraucht kauft, schont nicht nur seinen Geldbeutel, sondern tut auch der Umwelt etwas Gutes. Denn: Man bewahrt nicht nur einige Teile vor dem unnötigen Weg in den Müll, sondern verhindert auch, dass Ressourcen verbraucht werden, um neue Gegenstände herzustellen.
 
Was haltet ihr von Flohmärkten? Seid ihr dort auch öfters auf der Suche nach Schnäppchen? Was tut ihr mit euren ausrangierten Dingen?

10 thoughts on “Es muss nicht immer alles neu sein”

  1. Flohmärkte oder dergleichen mag ich – sowohl schauen, kaufen oder verkaufen – altes oder weniger gebrauchtes kann auch gespendet werden…

    und die Bilder wieder sind top…

    LG

    Maccabros

  2. Super schönes Outfit hast du da ergattert. Ich gehe auch gern und häufig auf Flohmärkte und second hand kaufen ist, so empfinde ich, wirklich besonders nachhaltig.

    Viele Grüße
    Rebecca

  3. Ich miste total gerne aus, nicht nur weil man dadurch Platz schafft und sich ein wenig befreit, sondern auch weil man manchmal auf Sachen stößt, die man dann plötzlich wieder für sich entdeckt. Ich stöbere super gerne in Secondhandläden, aber auch online z.B. bei Kleiderkreisel oder eben Mädchenflohmarkt. Und wenn ich hier sehe, was für tolle Teile du ergattert hast, dann bekomme ich auch wieder richtig Lust auf einen Flohmarktbesuch 🙂 Liebe Grüße, Nasti THECLASSYDRESSY.com

  4. Du hast so recht. Manchmal kauft man sich einfach Dinge, die man im Nachhinein doch nicht gebrauchen kann. Und dann nimmt es einfach nur Platz weg. Dinge, die man nicht mehr braucht oder auch Klamotten zu verkaufen, finde ich auf jeden Fall eine sehr gute Idee. Oft spende ich aber auch einfach.

    Liebe Grüße,
    Kathleen von http://www.kathleensdream.de

  5. Ein wirklich sehr schönes Outfit! 🙂
    Ich sortiere auch regelmäßig aus, gerade in letzter Zeit nervt es mich unheimlich, dass ich so viele Klamotten habe. Da viele Sachen auch noch fast neu sind, frage ich erstmal immer Freunde oder meine Mama, ob sie was haben möchten. Den Rest versuche ich dann zu verkaufen.

    Liebe Grüße,
    Jana von bezauberndenana.de

  6. Du siehst so bezaubernd aus auf den Bildern, wirklich hübsch. Das Problem habe ich zur Zeit auch. Ich komme nur leider nicht dazu die Sachen ins Internet zu stellen. Da fehlt mir einfach die Zeit zu. Ich werde es nach längerer Zeit mal wieder ausprobieren und mich auf den Flohmarkt stellen, bin gespannt was dabei rumkommt 🙂

    Liebe Grüße Kristina von KDSecret

  7. Ich muss auch mal wieder ausmisten. Kleidung kaufe ich selbst aber nicht so gern gebraucht. Dafür liebe ich Antiquariate und gebrauchte Bücher umso mehr 🙂
    Liebe Grüße
    Sarah

  8. Erst mal: DU SCHÖNI!! <3
    Ich kenn das. Ich hab aber auch echt ein paar Teile im Schrank, die ich seit über 5 Jahren ständig trage und mir nicht vorstellen könnte, sie herzugeben. Dafür hab ich noch mehr Teile, die schon genau so lang ungetragen im Schrank rumliegen. Hab mich auch tatsächlich neulich dran gemacht auszumisten. Kleiderkreisel hat leider gar nicht gefruchtet, aber einige Sachen, wie Bikini etc. kann ich auch schlecht spenden. Mal sehen.. spätestens im Frühjahr werden sie dann wahrscheinlich in die Altkleidersammlung oder den Müll kommen.

  9. Das machst du richtig so. Ich sortiere auch regelmäßig meine Klamotten aus und erwische mich immer wieder dabei, dass ich zu faul bin mich darum zu kümmern sie zu verkaufen oder “gut unterzukriegen” – Meistens landen sie dann tatsächlich wieder im Altkleider-Container (Meistens bedeutet es ja, dass sie zu Putzlappen” werden 🙁
    Ich sollte mir ein Beispiel an dir nehmen 🙂

    Lg, Mny von http://www.braids.life

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