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Dieses Jahr ist alles anders?

Ein paar Wochen hat das neue Jahr schon auf dem Buckel. Für viele Zeit genug, um all die guten Vorsätze, die man an Neujahr noch fest entschlossen in den Kalender eingetragen hat, wieder fallen zu lassen, weil eben irgendwie mal wieder der Alltag dazwischengekommen ist. Die gute Nachricht ist allerdings: Für gute Vorsätze und Veränderungen braucht es kein festes Datum. Wer etwas an seinem Leben ändern möchte, hat jeden Tag eine neue Chance damit anzufangen. Trotzdem ist es häufig sehr schwer, alte Gewohnheiten dauerhaft abzulegen. Deshalb habe ich hier 5 Tipps gesammelt, die es einem erleichtern den inneren Schweinehund hinter sich zu lassen:

  1. Greifbare Ziele setzen
  2. Zu den häufigsten Vorsätzen zählen mehr Sport und eine gesündere Ernährung. Das Problem bei Vorsätzen dieser Art besteht häufig darin, dass sie viel zu allgemein formuliert sind. Besser wäre daher, ein konkretes Ziel vorher abzustecken, beispielsweise 2x die Woche Sport machen oder maximal 1x wöchentlich ungesundes Essen essen. Hierdurch werden Ziele greifbar und lassen sich besser umsetzen.

  3. Nicht zu viel auf einmal
  4. Vorsätze können auch daran scheitern, dass man zu viel von sich selbst verlangt. Wer vorher kaum oder gar keinen Sport gemacht hat, wird es vermutlich schwerer haben seinen Hintern regelmäßig von der Couch zu bewegen, als jemand, der schon relativ sportlich ist. Daher: Lieber das Ziel in viele kleine Etappen aufteilen.

  5. Gleichgesinnte suchen
  6. Seinen inneren Schweinehund kann man sehr gut überwinden, wenn man sich mit anderen zusammentut, die dasselbe oder ein ähnliches Ziel haben. Z. B. macht gemeinsames Joggingdate nicht nur Spaß, sondern hat gleichzeitig den Effekt, dass man seinen Trainingspartner nicht hängen lassen möchte und sich daher an feste Termine hält. Auch das gemeinsame Kochen gesunder Gerichte kann zu mehr Spaß an gesunder Ernährung führen.
     

  7. Rückschläge und der innere Schweinehund gehören dazu
  8. Am Anfang hochmotiviert in das neue, bessere Leben gestartet, erwischt man sich im Lauf der Zeit immer mal wieder dabei wie man in alte Verhaltensmuster zurückfällt. Zum Joggen ist es viel zu kalt und zu nass, nach einem anstrengenden Arbeitstag gibt es das Abendessen doch beim Imbiss um die Ecke und das letzte Wochenende war doch wieder mit Terminen vollgepackt. All das passiert jedem von uns und gehört damit einfach dazu. Bei neuen Vorsätzen geht es oft auch immer um eine Veränderung bisheriger Gewohnheiten, die sich eben nicht immer von heute auf morgen ablegen lassen. Umso wichtiger ist es deshalb trotzdem am Ball zu bleiben und sich nicht entmutigen zu lassen.

  9. Belohnungen
  10. Vorsätze macht man, weil man sich von der Veränderung eine Verbesserung verspricht. Eine Verbesserung, die man auch spüren können sollte. Beispielsweise könnte jemand, der mit dem Rauchen aufgehört hat, das gesparte Geld nutzen, um einen kleinen Urlaub zu finanzieren. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten sich fürs Durchhalten zu belohnen.

 
Bildquellen: Augustus Austris, Brooke Lark via www.unsplash.com

5 thoughts on “Dieses Jahr ist alles anders?”

  1. “nicht zu viel auf einmal” ist bei mir das stichwort. ich denke immer, dass ich alles gleich und jetzt durchziehen muss, aber dass das meiste einfach zeit braucht, vergesse ich zwischendurch. kleine ziele setzen, dadurch mehr erfolge feiern – viel besser! muss ich nur noch lernen ^^

  2. Ich denke, das hast du treffend gesag. Es bringt nichts, wenn man sich zu unrealisitische Ziele setzt. Wichtiger ist, dass man kontiuierlich an einer Sache dranbleibt und dann mit ein bisschen Fleiß und Glück klappt das schon. Wünsche dir ein tolles Jahr 2017 🙂 Liebe Grüße, Ari

  3. Ich finde Vorsätze Grundsätzlich super! 🙂
    Will auch etwas abspecken und habe mir das deshalb auch zum Jahresziel gemacht, aber dennoch zusätzlich alles etappenweise gestaffelt. 🙂

    ❤, Sabrina

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