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4 Wege, nachhaltig und günstig den Kleiderschrank aufzupeppen

Die meisten kennen das Gefühl vorm Kleiderschrank zu stehen und nichts zum Anziehen zu haben. Direkt loszuziehen und sich in der Stadt komplett mit neuen Klamotten einzudecken oder die üblichen Onlineshops zu plündern ist allerdings nicht nur für den Kontostand, sondern auch für die Umwelt nicht der beste Weg. Wer ein bisschen Abwechslung und frischen Wind in Sachen Klamotte braucht, muss nicht immer gleich zu neuen Teilen greifen. Denn es gibt viele verschiedene Möglichkeiten den Kleiderschrank aufzupeppen ohne die Umwelt gleich mit einem neuen Teil zu belasten – und das teilweise sogar kostenlos (und deshalb perfekt für die Urlaubskasse).

  1. Ausleihen
  2. Vermutlich hat sie jeder im Kleiderschrank: Teile, die man gekauft und anschließend nur ein einziges Mal getragen hat. Es bietet sich eben ziemlich selten eine Gelegenheit, um das Abiballkleid oder das Hochzeitsgastoutfit noch einmal zu tragen. Wer allerdings auf so ein Event eingeladen ist, steht häufig ratlos vor dem Kleiderschrank und hat gefühlt nichts zum Anziehen bzw. will auch nicht immer dasselbe tragen. Gut, dass es den anderen oft auch so geht. Wie wäre es also, gelegentlich auch in den Schrank von Freunden und Familie zu schauen? Die halten ziemlich oft so einige Schätze bereit, die bestimmt auch ab und zu mal ausgeliehen werden können.
     

  3. Upcycling
  4. Die Jeans ist an einigen Stellen kaputt gegangen, das Sommerkleid vom letzten Jahr sitzt nicht mehr so richtig und das Shirt ist doch irgendwie ein bisschen langweilig. Kleidung, die sich im Nachhinein doch als Fehlkauf entpuppt oder an der man sich mit der Zeit einfach satt gesehen hat, muss nicht immer gleich aussortiert werden, sondern kann in vielen Fällen mit nur wenigen Handgriffen (auch ohne großes Nähtalent) aufgepeppt werden. Aus der Jeans lassen sich vielleicht noch tolle Shorts machen, das Kleid könnte zu einem Rock umfunktioniert werden und das langweilige Shirt sieht mit aufgebügelten Patches, selbst bestickt, einer angenähten Schleife oder einer Brosche schon gleich deutlich besser aus. Der Kreativität sind hier wirklich keine Grenzen gesetzt.

  5. Klamottentauschpartys
  6. Egal, ob im Freundeskreis privat organsiert oder öffentlich: Klamottentauschpartys sind immer eine gute Gelegenheit frischen Wind in den Kleiderschrank zu bringen und gleichzeitig noch die eigenen Schrankleichen in liebevolle Hände abzugeben. Und das auch noch völlig kostenlos. Einfach die aussortierten Teile mitbringen und nach Herzenslust gegen andere eintauschen. Tolles Gefühl einem anderen Menschen mit den eingetauschten Sachen eine Freude gemacht zu haben inklusive.
     

  7. Flohmarkt
  8. In vielen Städten finden regelmäßig Flohmärkte statt. Wer denkt hier tummelt sich nur alter Ramsch, der irrt. Die meisten Teile sind noch in einem absolut einwandfreien Zustand, teilweise sogar neu und ungetragen mit Etikett. Der Vorteil von Second-Hand-Ware liegt klar auf der Hand: Egal, ob fair oder konventionell produziert – für ein schon existierendes Kleidungsstück werden keine Ressourcen mehr gebraucht. Darüber hinaus werden viele Teile so davor bewahrt, im Schrank hin- und hergeschoben zu werden, bevor sie beim nächsten Ausmisten dann doch im Müllbeutel landen.

Welche Mittel nutzt ihr, um euren Kleiderschrank aufzupeppen? Wart ihr schon einmal auf einer Tauschparty oder habt echte Schätze auf dem Flohmarkt entdeckt, die jetzt zu den absoluten Lieblingsstücken zählen? Wie siehts mit dem Thema Upcycling aus? Habt ihr euch darin schon einmal versucht?
 
Bildquellen:
Titel: Shanna Camilleri
Upcyling: Kris Atomic
Flohmarkt: Annie Spratt

3 thoughts on “4 Wege, nachhaltig und günstig den Kleiderschrank aufzupeppen

  1. ein richtig cooler Beitrag liebe Tina!
    tatsächlich “miste” ich gleich mehrmals im Jahr aus und dabei dezimiert sich der Inhalt des Kleiderschrankes jedesmal … aber bestimmte Lieblingsteile bleiben eben schon seit Jahren 🙂

    wünsche dir eine wundervolle Woche,
    ❤ Tina von Liebe was ist
    Liebe was ist auf Instagram

  2. Ehrlich gesagt setze ich alle deine Tipps um. Am liebsten schlendere ich aber über Flohmärkte bzw. verkaufe selber dort. Allerdings müssen diese dann wirklich Vintage-Scharm versprühen, denn diese ganzen riesen Märkte mit etlichen Asia-Ramsch Ständen finde ich grausig. 🙂

    Viele Grüße
    Rebecca

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